Lust auf mehr Wertach!

Mit wunderschönen Bildern und zahlreichen Beispielen aus der Praxis gelang des Referent Toni Immler den Gästen „Lust auf mehr Wertach“ zu machen. Die jüngste Veranstaltung des Bürgerforums zeigte, welches ernorme Potential für die Naherholung die Wertach in Kaufbeuren bietet.

Zu Gast beim Bürgerforum: Architekt und Stadtplaner Toni Immler.  Er lebt seit 30 Jahren in Kaufbeuren. Nach einigen Jahren in der Leitung des Baureferats der Stadt Kaufbeuren entschied er sich, freiberuflich tätig zu werden. Seit 25 Jahren arbeitet er als Stadt- und Landschaftsplaner im Allgäu.

Zu Gast beim Bürgerforum: Architekt und Stadtplaner Toni Immler. Er lebt seit 30 Jahren in Kaufbeuren. Nach einigen Jahren in der Leitung des Baureferats der Stadt Kaufbeuren entschied er sich, freiberuflich tätig zu werden. Seit 25 Jahren arbeitet er als Stadt- und Landschaftsplaner im Allgäu.

„Kaufbeuren – Stadt am Fluss. Naherholung an der Wertach“, so lautete das Thema der jüngsten Veranstaltung des Bürgerforums Kaufbeuren im Gasthaus Belfort. Gleich zu Beginn wies der Vereinsvorsitzende Oliver Schill auf die herausragende Bedeutung des Themas für die Zukunft Kaufbeurens hin: „Der Wertachraum zählt hier zu den Top 5 Handlungsfeldern beim integrierten Stadtentwicklungkonzept, kurz ISEK.“Als Referent war der Architekt und Stadtplaner Toni Immler eingeladen, der als profunder Kenner des Themas Naherholung an der Wertach gilt.

Mit seinem Bildreichen Vortrag gelang es Referent Immler in wunderbarerweise die knapp mehr als 35 Gäste dafür zu sensibilisieren, welches Potential ein Fluss mitten in der Stadt bietet. „Die Lage der Wertach in Kaufbeuren ist einmalig“, sprach Toni Immler voller Begeisterung und deutete zugleich an, das Flüsse benachbarter Städte wie Augsburg oder Kempten bezogen auf deren Lage im Stadtgebiet weitaus weniger Potential böten. Allerdings sind diese Städte weitaus mutiger und entschlossener zu Werke gegangen, wenn es darum ging, die Schätze zu heben, die ein Fluss für die Stadtentwicklung bietet. Doch machten die gezeigten Beispiele den Gästen Mut und zeigten anschaulich, wohin die Reise in Kaufbeuren gehen könnte: Die Wertach als Chance zur Naherholung inmitten des Stadtgebiets zu begreifen und zu erschließen. Toni Immler dazu: „Mein großer Wunsch ist es, die Wertach näher an das städtische Leben heranzubringen.“ Das bereits kleine Maßnahmen große Wirkungen zeigen können, auch dies stellte Referent Toni Immler anerkennend mit der Arbeit der „Wertach-Allianz“ heraus. Für größere Schritte in Richtung „Buron am Wertachstrand“, mit denen man sich zum Beispiel auch am Referenzbeispiel Augsburg messen lassen könnte, ist allerdings mit Planung und Umsetzung mit einem Zeitrahmen von 20 Jahren zu rechnen. Das heißt, heute können wir über die Zukunft für unsere Kinder und Enkel entscheiden.

Dass es Toni Immler erfolgreich gelungen ist, ein Bewusstsein und zugleich zahlreiche Impulse für das Thema Naherholung und Wertach zu wecken, zeigte sich der anschließenden anregenden Diskussion im weiteren Verlauf des Abends.